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Im Börsenblatt 19 vom 8. Mai war es ab S. 14 zu lesen: Der Buchhandel ist genauso ein erbärmlicher, korrupter Sumpf wie ... nun ja, der ganze Rest.
Sorry, wenn ich etwas aus dem Nähkästchen plaudere, aber der Artikel ist wirklich ... lesenswert. Da reden ein "Zwischenbuchhändler" (vulgo: ein Vertreter des Barsortiments), ein Vertriebsleiter eines Verlages und ein Buchhändler über Vertriebskonditionen, Rabatte und vieles mehr. Ungeniert werden verdeckte Rabatte, offene Verstöße gegen das Buchpreisbundungsgesetz (also immerhin: geltendes bundesduetsches Recht) und erpresserische Methoden im Umgang miteinander eingestanden. Gleichzeitig aber bleiben die drei Diskutanden anonym - mutmaßlich aus Angst vor den eigenen Arbeitegebern und Repressalien der weniger wahrheitsverliebten Vertreter der anderen Parteien. Und das in einer Branche, die sie selbst hochnäsig als Hort der Kultur sieht. Es ist schier ungeheuerlich. Besorgt euch den Artikel ... und erzittert, ihr Lesenden, ob der schieren kriminellen Energien und Schmiermethoden, die da offenbar werden. |
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